“Das Leben hört nicht auf, lustig zu sein, wenn die Menschen sterben, ebensowenig wie es aufhört ernst zu sein, wenn die Menschen lachen” (Georg Bernhard Shaw).
Im folgenden Text erfährst du
- wie sich mein Kontakt zu Verstorbenen entwickelt hat,
- warum es nie zu spät ist,
- wie du Frieden zwischen dir und Verstorbenen schaffen kannst.
- Besonderheit: Selbsttötung
- Verstorbene auf ihrer Beerdigung
Wie sich mein Kontakt zu Verstorbenen entwickelt hat
Ich kann Verstorbene sehen. Das ist im Grunde nicht allzu ungewöhnlich. Die meisten Menschen glauben nur, sie könnten es nicht. Würden mehr Menschen Verstorbene wahrnehmen, wäre vielleicht auch das Bewußtsein über die immense Bedeutung eines vorbereiteten, friedlichen Übergangs weiter verbreitet …
Es begann in meiner Praxis. Wenn KlientInnen z.B. von Verwandten sprachen, kam es vor, daß ich schemenhaft Gestalten an ihrer Seite wahrnahm, die ich dann, so gut ich konnte, beschrieb. Immer konnten die KlientInnen mit der Beschreibung etwas anfangen. Manchmal waren es die Eltern, manchmal AhnInnen, manchmal geistige Führungswesen. So bekam ich quasi ganz natürlich immer mehr Vertrauen in meine Wahrnehmung.
Verstorbene sind gerne bereit präsent zu sein, wenn ein inkarnierter Mensch ein Anliegen auf dem Herzen hat, vielleicht etwas Unerledigtes, das bereinigt und geklärt werden möchte. Für Frieden, Vergebung, Liebe gibt es in der Geistigen Welt immer Unterstützung.
Allerdings ist es auch so, daß sich zu viele Verstorbene aufgrund eigener Belastungen und Ungeklärtheiten zu sehr in Erdennähe aufhalten.
Um Verstorbene wahrzunehmen, empfehle ich, sich in einen entspannten Zustand zu begeben, eine Kerze anzuzünden und sich etwas vorzubereiten, entweder ganz auf Ihre eigene Art oder so wie ich im Artikel “Vorbereitung” beschreibe. Wichtig ist, sich gut zu erden sowie sich in eine Haltung des Lichts, der Liebe und der Offenheit zu begeben. Bereite dich darauf vor, die Person auch wieder gehen zu lassen (sie ist nur vorausgegangen).
Lade dann die verstorbene Person ein und nimm jede Art von Wahrnehmnung ernst, jedes Fühlen, Sehen, Hören, Riechen … Danke für alles, was du wahrnimmst … Stelle eine oder zwei dir wichtige Fragen … Bedanke dich wieder und löse dich aus diesem Zustand, damit die ungewohnte Energie nicht zuviel wird. Sollte noch Wichtiges offen bleiben, kannst du zu jedem späteren Zeitpunkt die Begegnung wiederholen. Nimm bewußt deinen Körper wahr.
Besonderheit: Selbsttötung
Bei Selbsttötung/Suizid ist es meist gut, zu schauen, weil es der Person geht. Da diese Person in der Regel davon ausgeht, daß der Tod ein Ende bedeutet, nach dem Tod aber feststellt, daß dem nicht so ist, kann ein großes Bedauern einsetzen. Häufig, nicht immer, brauchen diese Menschen Unterstützung, um ins Licht gehen zu können.
In Kürze mehr dazu …
Sprechen Sie mich an, wenn in Ihrem Umfeld solch eine Situation bestehen sollte.
Verstorbene sind häufig auf ihrer Beerdigung anwesend
Es ist auch ganz gut zu wissen, daß Verstorbene häufig, nicht immer, auf ihren Beerdigungen seelisch anwesend sind. Es empfiehlt sich daher, eine Bestattungsfeier so zu gestalten, daß die verstorbene Person geehrt wird; das kann in Formen geschehen, die auch eine große seelische Hilfe für die Hinterbliebenen sind.
In Kürze mehr dazu …
Abschließend noch ein Hinweis auf ein mobiles Bestattungsinstitut von zwei sensitiven Frauen: Die Barke.
Wie sehen Sie im Zusammenhang mit dem Seelenfrieden der Verstorbenen die Inanspruchnahme eines Preisvergleich- Dienstes für Bestattungen?
Danke für Ihren Kommentar. Interessante Frage.
Der Seelenfrieden Verstorbener hängt selbstredend weder von der Preisklasse der Bestattung ab noch von der angebotenen oder der in Anspruch genommen Informationen über Bestattungspreise. Was - wie auch immer - bestattet wird, ist der Körper, dem man natürlich ebenfalls Ehre erweisen kann, denn er hat ein Leben lang hart gearbeitet -:). Er ist ein wunderbares Werkzeug, aber sein Job ist mit dem Tod beendet.
Der Seelenfrieden der Vorausgegangenen hängt in erster Linie von ihnen selbst ab, von ihrem Leben, von ihren Vorbereitungen auf den Übergang, von der Versöhnung mit sich und ihrem Leben.
Der Seelenfrieden der Zurückbleibenden hängt ebenfalls davon ab, wie’s im Herzen aussieht.
Ich finde es ausgezeichnet, Bestattungsdienstleitungen in ihren Preisen vergleichen zu können. Möglicherweise führt es sogar dazu, daß sich mehr Menschen frühzeitiger mit dem Übergang bzw. dem Tod auseinandersetzen. Das wäre wunderbar.
Vielleicht wäre es auch eine Idee, Angebote von neuen Arten der Verabschiedungskultur und Übergangsbegleitung in den Preisvergleich miteinzubeziehen?
Mich würde auch interessieren, ob es bereits eine Preisvergleichsmöglichkeit von Diamant-Bestattungen gibt?
Herzlich Luisa
Suchen Verstorbene auch den Kontakt zu Lebenden von sich aus ?
Wie ist es zu erklären, das ich manchmal, ohne bewußte „Einladung“ an einen lieben Verstorbenen plötzlich denken muss, ausgelöst durch zum Beispiel einen besonderen Duft oder Musik ?
In diesem Moment erfaßt mich ein trauriges aber sogleich auch warmes, ruhiges Gefühl.
Ja, Verstorbene suchen den Kontakt zu Lebenden von sich aus, z.B. versuchen sie kurz nach dem Tod trauernde Angehörige zu trösten. Es kann aber auch zu anderen Zeiten und aus anderen Gründen vorkommen. Eigentlich etwas ganz natürliches, das früher oder in indigenen Gesellschaften selbstverständlicher oder ritualisert war, indem eine bestimmte Person eregelmäßg den Kontakt mit den Ahnen herstellte.
Dein Impuls, an einen lieben Verstorbenen zu denken - vor allem verbunden mit einem warmen, ruhigen Gefühl, lässt mich seine/ihre Präsenz vermuten. Du kannst es selbst überprüfen, indem du das Gefühl vollkommen annimmst, vielleicht noch stärker werden lässt, dich irgendwo hinsetzt und entspannst, dich öffnest und vielleicht “hallo” sagst. Du kannst fragen “Bist du …?” “Hast du eine Mitteilung?” und mit allen Sinnen wahrnimmst …
Laß mich wissen, ob es dir weiter geholfen hat…
Herzlich Luisa